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Budgetplanung nach
Aktivitäten und Prozessen

Strukturierte Analyse aktivitätsbasierter Kostensteuerung — methodisch, praxisnah und ohne allgemeine Finanzratschläge.

Kategorie
Controlling
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Budgetierung

Warum der erste Versuch mit aktivitätsbasierter Budgetierung scheiterte

Was beim zweiten Anlauf wirklich anders war

Benedikt Scharfenberger Redakteur · Domain
Warum der erste Versuch mit aktivitätsbasierter Budgetierung scheiterte

Benedikt Scharfenberger, Controlling-Leiter eines mittelständischen Logistikunternehmens, erinnert sich noch genau: Der erste Versuch mit aktivitätsbasierter Budgetierung endete nach drei Monaten im Chaos. Zu viele Kostentreiber, zu wenig Klarheit darüber, welche Aktivitäten überhaupt messbar waren.

Vorher: Budgets ohne Aktivitätsbezug

Das alte System arbeitete mit pauschalen Abteilungsbudgets. Jede Abteilung bekam einen Jahresbetrag, ohne dass jemand genau wusste, welche Leistungen dahinterstecken. Abweichungen ließen sich nicht erklären, nur dokumentieren.

Der Wendepunkt kam durch eine einfache Frage

Was kostet es uns konkret, einen Kundenauftrag abzuwickeln? Diese Frage stellte Scharfenberger seinem Team. Niemand konnte sie beantworten. Das war der Moment, in dem klar wurde: Das Problem lag nicht im Werkzeug, sondern in der fehlenden Aktivitätsdefinition davor.

Nachher: Aktivitäten zuerst, Budget danach

Beim zweiten Versuch begann das Team mit einer Prozesslandkarte. Erst wurden alle wiederkehrenden Aktivitäten dokumentiert, dann Kostentreiber zugeordnet, schließlich Budgets abgeleitet. Das Ergebnis: ein Budget, das Entscheidungen erklärt statt nur Zahlen listet.

Der Unterschied zwischen Versuch eins und zwei war keine neue Software. Es war die Reihenfolge der Arbeit.

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