Katharina
Brühl
Fachredakteurin mit 9 Jahren Fokus auf aktivitätsbasierte Budgetierung. Kein Allgemeinwissen, keine Abkürzungen — nur der eine Bereich, der in den meisten Controllingabteilungen unterschätzt wird.
Wie man auf ein Thema hereinfällt
Aktivitätsbasierte Budgetierung taucht in kaum einem Lehrbuch als Hauptthema auf — meistens versteckt sie sich in Fußnoten unter „weiterführende Methoden". Genau das hat mich 2014 neugierig gemacht.
Seitdem schreibe ich über diesen Ansatz, der Budgets nicht nach Kostenstellen verteilt, sondern nach tatsächlichen Tätigkeiten. Der Unterschied klingt klein. In der Praxis bedeutet er, dass Abteilungsleiter erstmals erklären können, warum 1,3 Millionen Euro im Vorjahresbudget verschwunden sind, ohne eine überzeugende Antwort geliefert zu haben.
Die Artikel auf dieser Seite entstehen aus konkreten Fragen: Was passiert, wenn Prozesskosten nicht sauber getrennt werden? Welche Software scheitert bei bestimmten Aktivitätsstrukturen? Wann lohnt sich der Aufwand der Einführung — und wann nicht?
Ausgewählte Themengebiete
4 Schwerpunkte, an denen das Thema greifbar wird.
Warum Kostenstellen allein keine Steuerungsgrundlage sind
Klassische Budgets bilden Strukturen ab, keine Tätigkeiten. Wer verstehen will, wo 40 % der Gemeinkosten tatsächlich entstehen, braucht einen anderen Ausgangspunkt.
Aktivitätstreiber richtig bestimmen
Die Wahl des falschen Treibers macht ein sauberes ABB-Modell wertlos. 3 Kriterien helfen bei der Entscheidung.
Mehr im Blog
Mirela Vogt
Controllerin, Mittelstand„Die Artikel hier gehen auf konkrete Stolperstellen ein, die ich in keinem Lehrbuch gefunden habe — besonders bei der Abgrenzung von Hilfsaktivitäten."
Software im Vergleich: Wo ABB nicht funktioniert
6 verbreitete Planungstools wurden auf ihre ABB-Tauglichkeit geprüft. Das Ergebnis ist ernüchternd, aber nützlich.
Mehr im Blog
Ab welcher Unternehmensgröße sich der Aufwand rechnet
Kleiner als 80 Mitarbeitende? Wahrscheinlich zu früh. Größer als 500? Möglicherweise zu spät angefangen.
Mehr im Blog