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Budgetplanung nach
Aktivitäten und Prozessen

Strukturierte Analyse aktivitätsbasierter Kostensteuerung — methodisch, praxisnah und ohne allgemeine Finanzratschläge.

Kategorie
Finanzplanung
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Vergleich

Aktivitätsbasiert gegen traditionell: Ein direkter Vergleich nach zwei Jahren Praxis

Zwei Systeme, eine ehrliche Bilanz

Halina Przybylska Redakteur · Domain
Aktivitätsbasiert gegen traditionell: Ein direkter Vergleich nach zwei Jahren Praxis

Zwei Jahre lang arbeitete Halina Przybylska mit traditionellen Jahresbudgets in einem Fertigungsbetrieb mit 180 Mitarbeitenden. Dann wechselte das Unternehmen auf aktivitätsbasierte Budgetierung. Der Vergleich aus erster Hand zeigt, was sich wirklich ändert.

Was vorher nicht funktionierte

Budgetabweichungen von 15 bis 20 Prozent galten als normal. Niemand wusste, ob sie durch Volumenschwankungen oder echte Ineffizienz entstanden. Jede Quartalsrunde endete mit Schuldzuweisungen statt Lösungen.

Die entscheidende strukturelle Differenz

Traditionelle Budgetierung fragt: Wie viel Geld braucht diese Abteilung? Aktivitätsbasierte Budgetierung fragt: Wie viele Einheiten welcher Aktivität planen wir, und was kostet eine Einheit davon? Das klingt nach einer kleinen Verschiebung, verändert aber die gesamte Gesprächskultur.

Was danach messbar besser wurde

Abweichungen ließen sich plötzlich auf konkrete Aktivitätsvolumina zurückführen. Eine Überschreitung im Lager war erklärbar, weil die Umschlagshäufigkeit gestiegen war. Das veränderte nicht die Zahlen, aber die Qualität der Entscheidungen dahinter.

Przybylska sagt heute: Der Aufwand zur Einführung war erheblich. Wer das unterschätzt, wird scheitern.

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